„Wir sind auf dem Weg!“

Bildung hat die Kraft unsere Welt zu verändern. Individuelle Bildung ist der Grundstein dafür, dass wir unser volles Potential entfalten können und einen Unterschied machen für andere.
Nelson Mandela

Wir möchten uns auf den Weg machen… Auf einen Weg hin zu einer Lebensschule, einer Schule an der die Individualität des Kinders besonders wertgeschätzt wird, auf dem Weg zu einer Schule in der Kinder eine fragende, neugierige und positive Grundhaltung entwickeln und beibehalten dürfen…
Nicht zuletzt möchten wir uns jedoch auch auf den Weg machen hin zu einer Schule, die Erkenntnisse der Neurodidaktik berücksichtigt und Dinge anders macht, um der Natur des Menschen gerecht zu werden.

Auszüge von Dr. Dr. Manfred Spitzer

Leitbild

Um zu entdecken wer wir sind und welche Vorstellungen wir von einer Schule als Lebensschule haben, besucht am besten eine unserer Infoveranstaltungen)! Dort erfahrt ihr alles über unseren Blick auf Kinder und die Vision einer freien Schule! Hier darf sich Jede_r trauen zu fragen, nachzuhaken und Unverständlichkeiten aufzuklären!

Ein paar Eckdaten zu unserer Schule erfahrt ihr aber auch schon Hier:

In der Freien Schule Uebigau werden Kinder lernen von der 1.-6. Klasse, wobei der Unterricht jahrgangsübergreifend erfolgen wird. Die individuellen Stärken und Begabungen der SchülerInnen fördern wir bewusst und bestmöglich. Dafür nutzen wir bewährte reformpädagogische Organisationsformen und Methoden.

Zu den wichtigsten Leitgedanken unsere Schule gehört der positive Blick auf das Kind. Wir möchten nicht nur Wissen vermitteln, sondern stark machen für das Leben, Möglichkeiten geben, die eigenen Stärken zu erkennen und sich trauen eigene Bedürfnisse mitzuteilen! Wir gehen davon aus, dass sich Bildung nicht nur aus Allgemeinbildung zusammensetzt, sondern auch aus individuellen Interessen und sozialen Kompetenzen! Die Achtung und Wertschätzung jedes Individuums an der Schule hat höchste Priorität. Unterschiede zwischen Menschen betrachten wir als Chance für eine lebendige Schule.
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Leben und Lernen

„Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“
Albert Einstein

Die Kinder der Klassen 1 bis 3 und 4 bis 6 lernen gemeinsam in altersgemischten Klassen, wobei auch altersgruppenspezifische Angebote und Zeiten geschaffen werden. Zwischen den großen und kleinen Gruppen wird es Paten bzw. Partnerschaftskontakte geben.

Alle Schüler_innen sprechen die Lehrer_innen mit DU an, um somit einen demokratischen Auf-Einer-Augenhöhe-Kontakt zu und damit die Vision der Friedvollen Lernumgebung für Kinder zu ermöglichen Der Hort geht bis Klasse 6 und die ErzieherInnen kommen auch vormittags in den Unterricht sowie in die Projekte.

Mit hohem zeitlichen Aufwand schreiben die LehrerInnen Einschätzungen für notenfreie Zeugnisse und führen Lernzielgespräche.

90 minütige Lerneinheiten ermöglichen längere Arbeitsphasen, die die Schüler vertieft arbeiten lassen. Wir werden unter anderem mit Montessori-Materialien arbeiten, einen großen Anteil Projektunterricht anbieten und individualisierte Wochenpläne mit den Kindern erstellen. Das Einbeziehen außerschulischer Lernorte und der Einbezug von ‚Experten‘ stellen wesentliche Merkmale des Unterricht dar.
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Schüler_innen

„Hilf mir, es selbst zu tun. Zeige mir, wie es geht. Tu es nicht für mich. Ich kann und will es allein tun. Hab Geduld meine Wege zu begreifen. Sie sind vielleicht länger, vielleicht brauche ich mehr Zeit, weil ich mehrere Versuche machen will. Mute mir Fehler und Anstrengung zu, denn daraus kann ich lernen.“
Maria Montessori

Wir sind der Auffassung, dass Schüler keine ‚Konsumenten‘ sein sollten. Aus diesem Grund werden die Kinder vielfältige Gelegenheit erhalten, Verantwortung für sich selbst, für Ihre Schule und unsere Gesellschaft zu übernehmen. Die Lernenden werden zum Beispiel Morgenkreise, Elternversammlungen und Feste moderieren, Ihre Schulumgebung gestalten, Klassenfahrten und Schulfahrten organisieren und in Praktika gehen.

Lehrer_innen

Die Lehrer_innen verstehen sich in ihrer pädagogischen Arbeit vorwiegend als Berater und Begleiter. Besonders wichtig ist uns eine verständnis- und vertrauensvolle Beziehung zwischen allen Beteiligten. Wir gehen davon aus, dass Kinder ihre Potenziale vor allem dann bestmöglich entfalten können, wenn Sie sich anerkannt, akzeptiert und wohl fühlen. Die Lehrer_innen stehen den Schüler_innen als „Entwicklungshelfer“ zur Seite. Individuelle Stärken werden wertgeschätzt, Schwächen als Chancen begriffen.

Eltern und Partner

Keine gute Schule kommt ohne den engagierten Einsatz der Eltern aus. Eine Schule, die sich in den ersten drei Jahren selbst finanzieren muss schon gar nicht. Es werden also Elternstunden zu leisten sein, in denen geputzt, gebaut und anderweitig geholfen wird. Neben dieser Pflicht gibt es die Kür der diversen Arbeitsgruppen, in denen sich jede/r nach Lust und Laune ausleben darf. Damit unser Konzept der von Eltern und Pädagogen selbst verwalteten Schule aufgeht, sind wir zudem auf die engagierte Mitarbeit möglichst vieler Eltern im Trägerverein angewiesen. Die schöne Kehrseite dieser Verpflichtungen ist die Möglichkeit einer weitgehenden Mitsprache der Eltern in den Schulangelegenheiten.

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